Nach oben
  • Service-Telefon: 02151 60 70 90
ohne (Standard)
Nicht zuletzt der Geselligkeit wegen versammelt man sich immer wieder zum Käsefondue-Genuss. Die Atmosphäre mit Freunden und Familie ist etwas ganz Besonderes und sorgt, ähnlich wie beim Raclette, stets aufs Neue für zufriedene Gesichter. Wenn Sie mehrere Dinge berücksichtigen, dann steht auch dem nächsten schmackhaften und vor allem gelungenen Fondue-Erlebnis in geselliger Runde nichts im Weg. Worauf kommt es an? Welche Beilagen gehören dazu? Welcher Fonduetopf ist geeignet? Und vor allem: Welche Käsesorten passen am besten? Die Antworten gibt's hier.

Käsefondue: Fonduetopf aus Gusseisen oder Keramik


Ohne den entsprechenden Fonduetopf (als Caquelon bezeichnet), geht nichts. Darin schmelzen Sie den Käse und andere Zutaten. Greifen Sie auf Töpfe aus Keramik zurück, möglichst mit einem dicken Boden und einer dickeren Wand. Das Gute: So wird der Topf gleichmäßig und langsam erhitzt. Die erforderliche Hitze bleibt so länger erhalten und gewährleistet Fondue-Spaß über mehrere Stunden. Ebenfalls nichts falsch machen Sie mit gusseisernen Fonduetöpfen. Ähnlich wie bei den Modellen aus Keramik hält sich die Wärme hier auch über eine längere Zeit. Zudem ist Guss äußerst robust und stabil und macht auf Ihrem Tisch eine gute Figur. Käsefondue-Töpfe sollten eine große Öffnung haben und nicht zu tief sein. Ansonsten könnten es passieren, dass der Käse nur unten schön weich ist und oben entsprechend fester.

Beilagen: Kreativ bei der Auswahl sein


Für welche Beilagen Sie sich letztlich entscheiden, hängt nicht zuletzt von Ihrem Geschmack und der Wünsche der Gäste ab. Seien Sie kreativ und bieten Sie auch mal saure Beilagen an. In Scheiben geschnittene Äpfel oder Birnen sind dafür geeignet. Genauso passend sind saure Maiskölbchen, kleine Gurken oder Silberzwiebeln. Mit Weintrauben, getrockneten Pflaumen, Pellkartoffeln, Cornichons, Cocktailtomaten, Mixed Pickles, Champignons oder gekochtem Schinken treffen Sie auch meist ins Schwarze.

Käse-Fondue - aber mit welchem Käse?


Bei der Wahl des passenden Käses ist es ratsam, auf mehrere Sorten zu setzen und einen Mix anzubieten. Beliebte Sorten sind unter anderem Emmentaler, Appenzeller Käse, Vacherin, Gruyère, Beaufort oder Comté. Letztlich hängt es auch davon ab, für welches Rezept Sie sich entscheiden und mit wen Sie zum Fondue eingeladen haben. Sind keine Kinder mit dabei und Alkohol erwünscht, sind fruchtige Rotweine oder auch ein Chasselas-Wein aus der Schweiz dafür prädestiniert.

Käsefondue selber machen - das sollten Sie beachten!


Wenn Sie Ihre Freunde mit einem Käsefondue überraschen möchten, können Sie dies auch selber machen. Dazu das Caquelon erhitzen und kräftig mit Knoblauch einreiben. Trockenen Weißwein in den Topf schütten und langsam aufkochen. Sollten Kinder mit von der Partie sein, können Sie auf den Wein auch problemlos verzichten. Greifen Sie stattdessen zu Gemüsebrühe und Zitronensaft. Anschließend Hartkäse erhitzen, aber nicht so, dass er zu kochen beginnt. Dann den Topf weiter erwärmen und den Käse mit Pfeffer und Muskatnuss würzen. Nach Belieben geben Sie auch einen Spritzer Kirschwasser hinzu. Wichtig: Den Käse immer wieder umrühren. Am besten mit einem Holzlöffel.