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Ob Spaghetti mit Tomatensoße, Bandnudeln, Schwäbische Spätzle, Hohlnudeln, Farfalle oder Orecchiette - Nudeln begegnen uns in größter Vielfalt. Ob Marco Polo tatsächlich einst als Erster das Geheimnis in Sachen Nudelherstellung gelüftet hat und ob China oder doch Italien das Ursprungsland der Nudel ist, darüber lässt sich streiten. Fest steht aber: Pasta (italienisch für Teig) gibt es in unterschiedlicher Größe und Form, die Kochlandschaft ohne sie wäre kaum vorstellbar. Und in unterschiedlichen Farben erscheint sie auch. Mit Tomaten, Spinat oder Roter Bete eingefärbt, schmeckt sie vielen vor allem "Al dente" (bissfest) besonders gut.

Passendes Mehl für den Nudelteig


Hartweizenmehl ist für den Nudelteig perfekt geeignet. Das hat zwei Gründe. Einerseits ist es sehr fein. Auf der anderen Seite ist der Klebergehalt hoch. Eine wunderbare Kombination also, um einen gelungenen Nudelteig zu machen. Alternativ bietet sich die Verwendung von Weiß- oder Vollkornmehl an. Beides wird auch zum Brotbacken benutzt. Weniger gut geeignet ist dagegen Weizenmehl Typ 405. Dieser Teig ist zäh und lässt sich nur schwer von Hand ausrollen. Eine Nudelmaschine kann in diesem Abhilfe schaffen.

Nudelteig von Hand herstellen


Mit selbstgemachten Nudeln schinden Sie in jedem Fall Eindruck. Die Herstellung ist tatsächlich kein Hexenwerk, das Ergebnis im Normalfall gut. Behutsames Kneten verlangt Ihnen zwar eine gewisse Kraft ab, doch der Einsatz lohnt sich. Die Wärme der Hände wirkt sich positiv auf den Teig aus und macht ihn schön elastisch. Nach Lust und Laune lässt er sich dann bearbeiten und formen. Das folgende Rezept ist ausgelegt für vier Personen. So geht's:
Schritt 1: Vollkornmehl (300 g) auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Anschließend drei Eier aufschlagen, miteinander verrühren und in die Mulde geben. Jeweils ein Teelöffel Salz und Olivenöl über die aufgeschlagenen Eier streuen.
Schritt 2: Die in die Mulde gegebenen Zutaten vermischen und allmählich das Mehl vom Rand mit hinzufügen.
Schritt 3: Noch mehr Mehl in die Mitte geben und gut mischen.
Schritt 4: Den Teig so lange bearbeiten, bis sich die Eier komplett mit dem Mehl verbunden haben.
Schritt 5:Der Teig muss nun weitere zehn Minuten bearbeitet werden. So lange, bis er schön elastisch und weich ist.
Schritt 6: Bevor Sie den Teig ausrollen, muss er eine Stunde abgedeckt ruhen.

Die perfekte Kochzeit


Bevor Sie Nudeln kochen, sollten Sie das Wasser gut salzen. Wie lange die Nudeln im kochenden Wasser bleiben, hängt nicht zuletzt von der Art und Zubereitung der Nudeln ab. Selbstgemachte Pasta benötigt nicht mehr als fünf Minuten, Spaghetti dagegen bis zu 12 Minuten. Hier kommt es vor allem darauf an , wie dick die Spaghetti sind. Die perfekte Kochzeit für Tagliatelle liegt bei 13 Minuten. Tipp: Wenn es nicht nur lecker sein soll, sondern auch mal schnell gehen muss, ist das Induktionskochfeld eine gute Wahl. In kürzester Zeit bringen Sie kaltes Wasser zum Kochen.