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Die Kartoffel ist ein Grundnahrungsmittel und kaum wegzudenken. Was würden wir nur ohne sie tun? Kartoffelpuffer, Rösti, Kartoffelauflauf, Pommes frites oder leckeres Kartoffel-Püree und vieles mehr würde es so nicht geben. Deshalb sind wir froh, dass wir sie haben und viele tolle Kartoffel-Rezepte ausprobieren und genießen können. Ob frittiert oder püriert, die Kartoffel bereichert viele leckere Rezepte und hat wahrlich einiges zu bieten.

Wenig Fett, dafür viel Stärke und Ballaststoffe


Kartoffeln sind aus mehreren Gründen ganz besondere Knollen, die uns mit einigen wichtigen Inhaltsstoffen versorgen - die Kartoffel ist tatsächlich eine wahre "Energiebombe". Vitamin C, Mineralstoffe, Eiweiß, Ballaststoffe und vor allem auch Energie in Form von Stärke machen sie zu einem wahren Kraftprotz bei den Grundnahrungsmitteln.

Richtige Lagerung wichtig - Kühlschrank ist tabu


Kälte um den Gefrierpunkt gefällt der Kartoffel nicht. Sie verfärbt sich schwarz und die wertvolle Energie wird in Zucker umgewandelt. Daher gilt es darauf zu achten, Kartoffeln nicht im Kühlschrank aufzubewahren oder sogar einzufrieren. Eine Temperatur zwischen 4°C und 8 °C ist für die Lagerung, oft auch in Kellerräumen, geeignet. In lichtdurchfluteten Räumen bekommen Kartoffeln schnell unerwünschte Stellen, die dann grün sind - das Zeichen für einen giftigen Stoff: Solanin. In geringen Mengen tritt Solanin zwar auch in der Schale auf, zu richtigen Beschwerden (Kopfschmerzen, Durchfall oder Erbrechen) kommt es aber vor allem dann, wenn wir Solanin in größerer Konzentration zu uns nehmen. Wichtig: Kartoffeln nie zusammen mit Zwiebeln lagern. Zwiebeln nehmen Feuchtigkeit besonders schnell auf. Die Kartoffel würde daher schimmeln.

Mehligkochend, festkochend und vorwiegend festkochend


Dass Kartoffeln mal mehligkochend, mal festkochend und dann auch mal wieder vorwiegend festkochend sind, davon haben wir meistens schon gehört. Doch welche Kartoffeln sind für welche Zubereitungen besonders geeignet? Festkochende Sorten haben nicht viel Stärke, dafür viel Feuchtigkeit und eine dünne Schale. Auch beim Garen werden sie nicht weich. Dadurch sind sie prädestiniert für Kartoffelsalate, Gratins und lassen sich darüber hinaus angenehm braten. Festkochende Kartoffeln haben eine mittlere Festigkeit und kommen bevorzugt im Kartoffelsalat, als Brat- oder Pellkartoffel zum Einsatz. Mehligkochende Knollen haben einen hohen Gehalt an Stärke. Wenn man sie kocht, werden sie sehr weich. Man verwendet sie daher ausschließlich für Suppen oder Eintöpfe.

Kartoffeln richtig fritieren


Große Kartoffeln oder auch kleinere Kartoffeln können Sie perfekt zu Pommes frites verarbeiten. Achten Sie bei der Verarbeitung darauf, dass Sie die Kartoffeln in gleich große Stücke mit möglichst gleich großer Dicke schneiden. So sind alles Pommes zu selben Zeit fertig. Legen Sie die Kartoffeln in Wasser. Dadurch verfärben sie sich nicht. Anschließend abtropfen und mit einem Papiertuch abtupfen. Pommes sollten zuerst bei niedriger Temperatur fritiert werden. Das macht sie weich. Anschließend werden sie bei hoher Temperatur schön braun und knusprig. Wir wünschen guten Appetit!